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Erneuerbare Wärme aus heimischen Quellen

Das Klimaschutzprogramm «Schweizer Wärme aus heimischen Quellen» fördert den Ersatz fossiler Heizsysteme durch erneuerbare Wärme in der Schweiz. Öl- und Gasheizungen werden durch klimafreundliche Lösungen wie Holzwärme, Umwelt- und Abwärme sowie Geothermie ersetzt. Die dadurch erzielten CO₂-Einsparungen von ca. 17'000 bis 20'000 Tonnen CO₂ pro Jahr erfolgen vollständig in der Schweiz und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

Projektstandard: ISO 14064-2

Detailbeschrieb

Der Gebäudesektor ist für rund ein Drittel der CO₂-Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Um die Klimaziele zu erreichen, ist der Ersatz fossiler Heizungen durch erneuerbare Wärmelösungen zentral. Genau hier setzt das Programm an: Mit 19 unterschiedlichen Projekten in der Schweiz unterstützt das Programm Investitionen in erneuerbare Wärmeerzeugung und beschleunigt den Ausbau von Wärmeverbünden und klimafreundlichen Heizsystemen.

Das Programm leistet einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, stärkt die inländische Energieversorgung und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Gleichzeitig fördert es regionale Wirtschaftskreisläufe und schafft Planungssicherheit für zukunftsfähige Wärmeinfrastrukturen.

Die Emissionsreduktionen werden nach einem international anerkannten Standard berechnet und von einer unabhängigen, akkreditierten Prüfstelle verifiziert.

Das Klimaschutzprogramm umfasst eine breite Mischung kleiner und mittlerer Projekte, wie sie typisch für den Schweizer KMU- und Gemeindekontext ist. Die Projekte entstehen aus Initiativen von Unternehmen, Energieversorgern, Gemeinden und engagierten Einzelakteuren und werden dezentral umgesetzt. Dadurch wird regionaler Klimaschutz konkret, greifbar und wirksam.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Nutzung von Holzwärme aus nachhaltig bewirtschafteten Schweizer Wäldern. Diese Energiequelle ist erneuerbar, regional verfügbar und stärkt die heimische Forstwirtschaft. Gleichzeitig ist erneuerbare Wärme häufig noch kostenintensiver als fossile Alternativen. Die Finanzierung über CO₂-Zertifikate schafft hier einen gezielten Anreiz, um den Umstieg wirtschaftlich attraktiv zu machen und Investitionshürden zu senken.

Neben dem Klimanutzen tragen die Projekte auch zur Versorgungssicherheit bei. Indem weniger Geld für Öl und Gas ins Ausland abfliesst, wird die Abhängigkeit von internationalen Energiemärkten reduziert und die Schweizer Energiewirtschaft gestärkt.

Soziale und ökonomische Vorteile

  • Stärkung regionaler Wertschöpfung: Investitionen, Betrieb und Wartung erfolgen überwiegend lokal. Einnahmen bleiben in der Region und fördern lokale Unternehmen und Gemeinden.
  • Arbeitsplätze vor Ort: Planung, Bau und Betrieb von Wärmeverbünden und erneuerbaren Heizsystemen schaffen qualifizierte, regionale Arbeitsplätze.
  • Förderung der Energieunabhängigkeit: Weniger Import fossiler Brennstoffe erhöht die politische und wirtschaftliche Stabilität.
  • Planungssicherheit für Investoren und Gemeinden: Langfristige, stabile Wärmelösungen reduzieren Kostenrisiken durch volatile Energiepreise.
  • Beitrag zur regionalen Entwicklung: Ländliche Regionen profitieren besonders durch die Nutzung lokaler Ressourcen wie Holz und Abwärme.

Umweltaspekte

  • Direkte CO₂-Reduktion in der Schweiz: Emissionsminderungen entstehen dort, wo die Wärme genutzt wird, ohne Verlagerung ins Ausland.
  • Substitution fossiler Energieträger: Öl und Erdgas werden dauerhaft durch erneuerbare Wärmequellen ersetzt.
  • Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen: Holzwärme stammt aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft und unterstützt eine klimaverträgliche Waldpflege
  • Beitrag zur Energiewende: Der Ausbau erneuerbarer Wärmelösungen ist ein zentraler Baustein für das Netto-Null-Ziel der Schweiz.

SDGs

Impressionen

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