Hochwertige Klimaschutzprojekte

Das Portfolio an Klimaprojekten von Swiss Climate schliesst vielfältige Bereiche von Klimaschutz in verschiedenen Regionen (Schweiz und international) ein: Erneuerbare Energie-Produktion, Aufforstung und Waldschutz, Verteilung von Kochern auf Haushaltsebene, Biomasseprojekte oder Methanvermeidung.  Alle Projekte entsprechen unseren hohen Qualitätskriterien. Zudem haben unsere Projekte unterschiedliche Zusatzeffekte auf andere Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Gerne vermitteln wir Ihnen auch weitere Klimaschutzprojekte ausserhalb des Portfolios, welche ideal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

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Waldschutz im Kongobecken

Das Waldschutzprojekt kämpft gegen die Zerstörung des Regenwaldes im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo an. Dadurch bietet es der lokalen Bevölkerung und einer Vielfalt von seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine nachhaltige Lebensgrundlage und spart so jährlich eine signifikante Menge an CO2-Emissionen ein.

Projektstandard: VCS, CCB

Detailbeschrieb

Die Wälder der Demokratischen Republik Kongo gehören zu den grössten zusammenhängenden Regenwäldern der Welt und bilden den Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Die Gegend ist das Zuhause von 11% aller bekannten Vogelarten und für 50'000 indigene Bewohner*innen in über 30 Dörfern. Zusätzlich speichern diese Wälder eine grosse Menge an CO2. Die Region wird daher auch die «linke Lunge des Planeten» genannt.

Diese schützenswerten Regenwälder werden fortwährend durch die illegale oder nicht nachhaltige Holzwirtschaft bedroht. Das Klimaprojekt setzt sich für die Regenwälder ein. Es schützt diese vor der Abholzung und beugt der Zerstörung des wertvollen Ökosystems vor.

Durch das Projekt können 187'571 Hektaren Regenwald geschützt werden, wodurch die Umwandlung in landwirtschaftliche Nutzfläche gestoppt wird. Dadurch werden jährlich Emissionen im Umfang von rund 325’000 Tonnen CO2 vermieden.

Neben der Tier- und Pflanzenwelt wird überdies die lokale Bevölkerung mit einer Reihe an Programmen unterstützt. Dabei soll die vom Wald abhängige Bevölkerung gestärkt und nachhaltige Einkommensmöglichkeiten geschaffen werden.

Soziale und ökonomische Vorteile

  • Mehrere Schulen wurden durch das Projekt gegründet und boten seither 1'729 Schüler*innen einen Ausbildungs- und rund 23 Lehrpersonen einen Arbeitsplatz.
  • Durch das Anpflanzen von Obstbäumen und das Anlegen von Teichen wird die Ernährungssicherheit erhöht.
  • Die kulturelle Vielfalt der indigenen Völker wird gefördert und unterstützt.
  • Das Gesundheitssystem der Region wird finanziell unterstützt.
  • Ausbildungsworkshops zum Klimawandel, CO2-Märkten und der Bedeutung des Ökosystems vom Wald werden für die Bevölkerung durchgeführt.
  • In zusätzlichen Workshops nur für Frauen werden Themen wie «die Rolle der Frau im Schutz des Ökosystems» aufgegriffen.
  • Bei einem Saatgut-Austausch Programm wird die Bevölkerung unterstützt und das Wissen über Pflanzen erweitert.
  • Durch die Aktivitäten im Wald und den sozialen Tätigkeiten werden rund 400 Arbeitsstellen geschaffen.

Umweltaspekte

  • Durch das Projekt können bedrohte Tierarten geschützt werden. Darunter Leoparden, Waldelefanten, Flussschweine, 14 Primatenarten, Zwergkrokodile, Nashornvögel und seltene Fledermäuse.
  • Veränderungen in der Biodiversität werden beobachtet und dokumentiert.
  • Durch das Projekt konnte die Blumenvielfalt bereits nachweislich verbessert werden.
  • Seit der Projekteinführung wurden der Zwergschimpanse und der Kaffernbüffel erstmals nach langer Zeit wieder in der Region gesichtet.

SDGs

Standort

Impressionen